Humans in Rostock/ Menschen in Rostock

Menschen aus dem Ausland haben heutzutage immer noch große Schwierigkeiten, wenn sie in Rostock eine Ausbildung, eine Arbeit oder eine Wohnung finden möchten. Nach unseren Erfahrungen wurde diese Situation durch die sogenannte „Flüchtlingskrise“ weiter verschärft, was sich ebenfalls negativ auf den Prozess der Integration auswirkte. Oft sind es nicht die finanziellen Hürden oder die fehlenden Voraussetzungen die, die Schwierigkeiten verursachen, sondern die Vorurteile der Gesellschaft, die Angst vor dem Unbekannten und die dadurch entstehende Distanz.

Das Projekt hat das Ziel, die Mehrheit der Gesellschaft für die Situation von MigrantInnen und andere Minoritäten zu sensibilisieren, die Angst vor dem Unbekannten und Fremden zu nehmen und dadurch die Chancengleichheit der MigrantInnen zu fördern. Inspiriert durch den bekannten Blog „Humans of New York“, möchten wir einzelne Schicksale, Erlebnisse, Erfolgsgeschichten oder Herausforderungen der Menschen vorstellen und sie der Mehrheit der Gesellschaft näher bringen. Auf diese Weise möchte die Initiative die soziale Inklusion fördern, sich für Diversität und Akzeptanz in der Stadt Rostock einsetzen und einen Beitrag gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung leisten.

Durch Fotos und persönliche Kurzgeschichten, die auf der Facebook-Site des Projekts gepostet werden, gewinnt man einen kleinen Einblick in das Leben der Neu-Rostocker, die selbst entscheiden können, was sie gern erzählen und von sich zeigen möchten. Darüber hinaus führen wir Interviews mit Einheimischen, Unternehmen, AusbilderInnen, SozialarbeiterInnen und Nachbarn, um Ihnen auch eine Stimme zu geben.

Die Geschichten werden 1x wöchentlich veröffentlicht und für Interessierten sichtbar sein. Für die Inhalte und Sicherheit der Facebook-Seite sorgen freiwillige Administratoren.

Projetteilnehmer

MigrantInnen teilen ihre Geschichten mit Bürgerinnen und Bürgern der Hansestadt Rostock

Ziele

  • Vielfalt in der Stadt Rostock zeigen
  • Diversität und Akzeptanz einsetzen
  • Jedem eine Möglichkeit geben ihre Geschichte zu erzählen

Ergebnisse

  • Team von junge Ehrenamtliche gebildet
  • Facebook Seite erstellt
  • Logo angefertigt
  • die ersten Geschichten wurden veröffentlicht

Perspektiven

  • Eine bekannte Initiative in Rostock werden und die Idee für Menschen übertragen
  • Team zu vergrößern

Initiator, -en bzw. Träger

Gintare Lazdinyte