Wir möchten Engagierte und Vereine informieren und hier häufig an uns gestellte Fragen klären.

Potentielle Freiwillige suchen sehr individuell nach einem passenden Engagement. Je nach Interessen und Voraussetzung hat es sich bewährt, sich zuerst einmal folgende Fragen selbst zu stellen wie z.B.:

 

  • Wieviel Zeit möchte ich in ein Engagement einbringen, und wann habe ich Zeit?
  • Ist mir beim Engagement Kontakt zu anderen Menschen wichtig oder möchte ich etwas ohne Menschen tun?
  • Wie viel Verantwortung möchte ich übernehmen?
  • Ist mir die Nähe zu meinem Wohnort wichtig?
  • Benötige ich eine barrierefreie Umgebung beim Engagement?

 

Um ein passendes Engagement zu finden, gibt es in Rostock mehrere Möglichkeiten:

 

  • Über die online-Suche: Auf dieser Seite können Sie im Engagementfinder stöbern und entsprechend eigener Voraussetzungen und Interessen nach Engagement – Angeboten suchen und selbst Kontakt zu den Organisationen aufnehmen.
  • Mit persönlicher Beratung: Wir Akteur:innen stehen gern für ein persönliches Gespräch zur Verfügung und unterstützen, etwas Passendes zu finden oder auch beim Erstkontakt zu einer Einrichtung oder einer Organisation zu begleiten. Schreiben Sie uns dazu gerne eine E-Mail.
  • Natürlich ist es auch immer spannend, mit bereits engagierten Menschen zu sprechen – lassen Sie sich doch von Bekannten inspirieren, die schon aktiv sind.

Verbringe deine Zeit bedeutungsvoll.

 

Im Jahr 2019 engagierten sich 28,8 Millionen Menschen freiwillig – das sind 39,7 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren in Deutschland. 

 

Es gibt dafür mehrere Begriffe: Ehrenamt, bürgerschaftliches Engagement, Freiwilligenarbeit… in den letzten Jahren hat sich der Begriff freiwilliges Engagement verbreitet. Menschen, die sich engagieren, werden als Ehrenamtliche, Engagierte oder zumeist als Freiwillige bezeichnet.


Freiwilliges Engagement ist ein Baustein der bürgerlichen Gesellschaft. Im Vordergrund steht, dass man die Tätigkeit freiwillig ausübt und keine Verpflichtung eingeht. Sie ist selbstbestimmt und gemeinwohlorientiert. Freiwilliges Engagement wird grundsätzlich unentgeltlich geleistet, das heißt, es gibt dafür kein Geld. In manchen Fällen gibt es jedoch eine Aufwands-Entschädigung, und in der Regel werden entstehende Kosten wie Fahrt- oder Materialkosten erstattet.

 

Die Gemeinwohlorientierung bedeutet, dass es sich um gesellschaftlich erwünschte Tätigkeiten handelt – anders als bei Hobby und Spiel. Ehrenamt kann und darf aber nicht professionelle soziale Arbeit und staatliche Daseinsfürsorge ersetzen. Es geht darum, die Gesellschaft, den Sozialraum mitzugestalten.

Allein in Rostock gibt es verschiedenste Vereine, Projekte und Einrichtungen, die sich mit dem Thema Bürgerschaftliches Engagement befassen. Sowohl Hauptamtliche als auch Ehrenamtliche arbeiten daran, die Bedeutung freiwilligen Engagements in die Öffentlichkeit zu tragen, sich zu vernetzten, neue Freiwillige zu akquirieren und neue Initiativen und Projekte auf den Weg zu bringen.

 

Dazu zählen ua. einige Ehrenamtskoordinator:innen verschiedener Träger, die MitMachZentrale, die Ehrenamtsbörse, der Fachkreis sowie das Amt für Sport, Vereine und Ehrenamt.

 

Einige dieser Stellen werden durch Projekte, der Kommune selbst oder durch die Landesregierung gefördert.

 

Dadurch entstehen mehrere selbst organisierte Strukturen, die aber das gleiche Ziel verfolgen: Die Stärkung des Engagements. Auch mit dieser Website versuchen wir, die Women- bzw. Manpower zu bündeln und uns für die Sache selbst einzusetzen. Trägerunabhängig. Für die Sache.

Wer sich freiwillig engagieren möchte, denkt vielleicht zunächst daran, etwas Neues und Bedeutungsvolles zu tun. Für den Fall der Fälle sind jedoch auch im Engagement zwei Versicherungen wichtig:

 

  • Die Unfallversicherung: Schützt gegen Risiken, die aus den Folgen von Unfällen der Engagierten entstehen können.
  • Die Haftpflichtversicherung: Schützt gegen finanzielle Risiken, die aus dem Schaden, den Engagierte anderen Personen oder Gegenständen zufügen, entstehen können.

 

Infos dazu findet ihr unter folgendem Link auf der Website der Landesregierung MV

 

Für beide Versicherungen sind in der Regel die Organisationen verantwortlich, in denen man sich engagiert. Trotzdem ist es ratsam, sich zu Beginn der Tätigkeit noch einmal beim Ansprechpartner/bei der Ansprechpartnerin in der Organisation nach den Bedingungen zu erkundigen.

Ein Engagement-Nachweis kann in vielen Situationen hilfreich sein und ist insbesondere in Bewerbungsunterlagen ein Pluspunkt. Im Nachweis wird dokumentiert, was ehrenamtlich geleistet wurde und wie es die Organisation bereichert hat. Auch hier gibt es verschiedene Formen, vom einfachen Schreiben bis zum formalisierten Dokument. Der Engagement-Nachweis wird von der Organisation, in der man sich engagiert, ausgestellt.

 

Weiterhin kann für bestimmte Engagierte als Dankeschön durch die jeweiligen Vereine und Initiativen eine Ehrenamts-Karte beantragt werden.

 

In Rostock gibt es dafür zwei Varianten: Die Rostocker Ehrenamts-Card und die EhrenamtsKarte MV. Infos hierzu findet ihr auf den jeweiligen Websites der Karten: